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Über uns

Das Netzwerk Stadt und Landschaft (NSL) verfolgt das Ziel, in Forschung und Lehre Grundlagen für eine menschengerechte und nachhaltige sowie ästhetisch und kulturell anspruchsvolle Gestaltung unserer Umwelt zu entwickeln und diese für die Öffentlichkeit verfügbar zu machen.

Gegenstand seiner Arbeit sind Stadt und Landschaft sowie die Gleichzeitigkeit ihrer Phänomene. Dabei geht es sowohl um Fragen der Wahrnehmung und Funktion, der Zielsetzungen als auch der Gestaltung und Entwicklungssteuerung. Dies betrifft auf der einen Seite die objektive Erhebung von umweltrelevanten Daten, ihre Verknüpfung und ihre Übersetzung in Handlungsstrategien und auf der anderen Seite die subjektive Umsetzung dieser Strategien hinsichtlich kultureller und ästhetischer Qualitäten in einer klar definierten physischen Form.

Um einen Überblick über Aspekte der Stadt- und Landschaftsgestaltung zu geben umfasst das Netzwerk Stadt und Landschaft Architektur-, Ingenieur- und Sozialwissenschaften. Es vereint Institute, die jeweils den Departementen Architektur (D-ARCH) oder Bau, Umwelt und Geomatik (D-BAUG) zugeordnet sind. An den Instituten werden sowohl Problemstellungen spezifischer Orte als auch übergreifende Fragestellungen in interdisziplinärer Zusammenarbeit mit Blick auf das Ganze im Netzwerk bearbeitet.

Am NSL beteiligte Institute

Leitung NSL
Leiterin: Prof. Dr. Milica Topalović
Stv. Leiterin: Prof. Dr. Eva Heinen

NSL – Archiv

Das NSL Archiv wurde 2001 gegründet und ist seit 2007 Bestandteil des Archivs des Instituts für Geschichte und Theorie der Architektur (gta Archiv) der ETH Zürich. Im NSL-Archiv befinden sich Bestände zur Landschaftsarchitektur und zur Raumplanung in der Schweiz.

Die Institutionalisierung der Raumplanung Schweiz erfolgte im internationalen Vergleich spät. Lange Zeit war die Planung vom Engagement einiger weniger Akteure, darunter auch freischaffender Planer sowie der ETH Zürich selbst geprägt. Grosse Bestände im Bereich Raumplanung liegen im NSL Archiv unter anderem in Form des Nachlasses von Hans Marti, den Beständen des Instituts für Orts-, Regional- und Landesplanung (ORL-Institut) und des Instituts für Verkehrsplanung und Transporttechnik (IVT) der ETH Zürich, der Planpartner AG (Zürich) und der Studie für die Neue Alpentransversale (NEAT-Studie, 1986–1988) vor.

Einen Schwerpunkt im Bestand Landschaftsarchitektur bildet die Gartenarchitektendynastie Theodor Froebel, Otto Froebel und Robert Froebel sowie Gustav Ammann, Peter Ammann, Eduard Neuenschwander und Dieter Kienast, die insgesamt gegen 150 Jahre Schweizer Gartenbaugeschichte umspannen.

Nähere Informationen zu den Beständen und zur Benutzung finden sich unter gta Archiv. Nachlässe zur Schweizerischen Garten- und Landschaftsarchitektur finden sich auch im Archiv für Schweizer Landschaftsarchitektur ASLA.

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